Mothers´Day:
Remakes sind gerade der ganz große Renner. Nachdem die Horrorklassiker „A Nightmare on Elmstreet“, „Freitag der 13.“  und „Halloween“ den Schrecken erneut auf die Leinwand gebracht haben, wurden auch extrem brutale und realistische Filme wie „The Last House on the Left“ neu verfilmt. „Mothersday“ ist ein weiterer dieser Art, oder doch nicht? …

Zur Story:
Nachdem Beth und Daniel ihr erstes Eigenheim bezogen haben, möchten sie dies mit ihren Freunden teilen und veranstalten eine Party im frisch renovierten Keller. Als plötzlich die drei vor dem Gesetz fliehenden Koffi-Brüder auftauchen ist schluß mit Lustig, denn erst jetzt bemerken diese, das ihr Haus Zwangs versteigert wurde. Während sie die verängstigenden Freunde in Schacht halten, entscheidet ihre Mutter über die Zukunft der Geiseln. Ein blutigen Spiel beginnt, in dem man nur überleben kann, wenn man die Spielregeln einhält …

Zum Film:
An alle Leser und Filmefans, die das Remake von „The Last House on the Left“ noch nicht gesehen haben, lege ich ans Herz, dies nachzuholen. Ein atmosphärisch bombastischer und hoch spannender „Thriller“ der unfassbar blutig und rücksichtslos ist, Auch bei „Mothersday“ herrscht eine solche Stimmung, denn von Beginn an unterhält der Streifen auf düstere und geheimnisvolle Art und Weise. Mit einer grandiosen Rebecca De Mornay hätte man die „Mutter“ gar nicht besser treffen können, denn erscheint sie einerseits rücksichtsvoll und voller Respekt, doch anderseits absolut böse und falsch. Eine hervorragend inszenierte Mischung aus diesen Emotionen punktet bei mir  schon im Vorfeld. Alle anderen Darstellen spielen ihre Rolle solide und zum Teil auch absolut überzeugend. Im Laufe des Films kommen immer mehr Kleinigkeiten ans Licht, die das gesamte „Story-Puzzel“ zu einem hervorragenden Thriller gestalten. Dabei lehnt sich „Mothersday“ nur an wenigen Stellen an das Original und so entsteht ein eigener Film, mit ein paar  Elementen des Klassikers von 1980. Gestört haben mich eigentlich nur die  wenigen Spiele, mit denen „Mutter“ die Geiseln in den Wahnsinn treiben will, denn meiner Meinung nach hätten
2-3 mehr nicht weh getan. Auch wenn der Film nicht ganz so blutig wie erwartet war, konnte man sich mit der gesamten Geschichte anfreunden und 108 spannende und unterhaltsame Minuten genießen. Das Ende fand ich ein wenig vorhersehbar, zumindest die letzte Szene, doch liegt das wohl auch am Überfluss der Filme, die ich in den letzten Jahren so gesehen hab.

Fazit:
Gute Spannung, gute Schauspieler und zum Teil brutale Szenen
lassen die Laufzeit von 108 Minuten wie im Fluge vergehen. Wie schon gesagt, störte mich nur die etwas zu wenigen Spiele, mit denen die Zuschauer und die Charaktere „gefoltert“ werden sollen., denn mit 2 oder 3 weiteren, hätte man die bedrohliche Situation in denen die Darsteller steckten nochmals verstärken können. ( Das war ein Zungenbrecher? 😀 ) Auf jeden Fall kann ich „Mothersday“ weiter empfehlen und sagen, dass ich nach einigen Fehlgriffen, endlich wieder tolle  Unterhaltung zu Gesicht bekam 😉

FSK:18

80 % / 100 %

Bilder von Amazon

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