Devil:
Night Shyamalan war schon an Filmen wie „The Six Sence“ und „Die Legende von Aang“ beteiligt. Nachdem letzteres eher zerrissen wurde und das Feedback mehr durch Negatives als durch Positives Schlagzeilen machte, versucht er sich nun wieder an seinem alt bekannten Genre: Horror / Thriller…
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Zur Story:
Eigentlich eine normale Szene aus dem Alltag, doch dieses Mal entwickelt sich aus der sonst unspektakulären Aufzugfahrt der reinste Horror, denn einer der Personen im Aufzug ist nicht die, für die sie sich ausgibt. Als die Fahrt plötzlich stoppt und die Fahrgäste eingesperrt um Luft ringen, entwickelt sich ein Überlebenskampf auf engstem Raum, denn irgend jemand, oder irgendetwas befindet sich unter ihnen und will nur eins: Töten ..

Zum Film:
Nein, „Devil“ ist kein Meisterwerk, doch im Gegensatz zu anderen Filmen, versucht er es auch nicht krampfhaft zu sein. Produzent Night Shyamalan setzt viel mehr auf Unterhaltung und zeigt uns, dass ein Horror/Thriller nicht immer in dunklen Häusern oder Wäldern gedreht werden muss, auch ungewöhliche Stellen wie ein Aufzug eignen sich hervorragend, man muss nur wissen wie. Schockmomente gibt es allerdings keine, viel mehr punktet „Devil“ mit seiner gesamten düsteren und bedrückenden Atmosphäre, die von Beginn an zu spüren ist.
Für Filmekenner wird der Verlauf der Story nicht wirklich überraschend sein, denn wenn man gut aufpasst, und etwas Menschenkenntnis besitzt, kann man schon nach der Hälfte des Films herausfinden, wer oder was das „Böse“ ist. Mit einigen sehr guten Schauspielern ausgestattet, wirkt der Film an vielen Stellen sehr authentisch. Nur an einer Stelle konnte ich die Reaktionen der Charakter überhaupt nicht nachvollziehen: Nachdem der erste Fahrgast im Aufzug stirbt, stehen die anderen Personen daneben und schauen verwundert in die Kamera, beinahe ausdruckslos und un beeindruckt.
Zieht man von den 79 Minuten Gesamtlaufzeit, Vor – und  Nachspann ab, so hat man nur noch 72 Minuten des eigentlichen Films, doch keine Sorge, denn diese sind absolut unterhaltsam und gut ausgefüllt. Länger hätte der Streifen auch nicht gehen dürfen, sonst wäre er vielleicht zäh geworden, da man, wie schon erwähnt, nach der Hälfte des Films, mit etwas Erfahrung und logischem Denken, das Ende heraus finden kann.

Fazit:
Alles in allem ist „Devil“ eine super Abendunterhaltung und ich habe ihn mir 1 Woche danach sogar nochmals angeschaut. Atmosphärisch perfekt umgesetzt mit etwas Horror und etwas Thrill. Leider kann der Film seine etwas durchschaubare Story nicht verbergen und ist deshalb von vielen Kritiker zerrissen worden. Ich fand ihn trotzdem gut und werde ihn mir auch noch einige Male anschauen 🙂

70 % / 100 %


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