Ich bin Nummer 4

Nach langem Warten, ist er nun endlich im Verleih erhältlich. “ Ich bin Nummer 4“ hat für viel Gesprächsstoff gesorgt, doch auch zurecht? …

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Zur Story:

John ist das ständige umziehen in andere Städte gewohnt, doch anders als sich vermuten lässt, denn seine Beweggründe sind mehr als außergewöhnlich. Kurz nach seiner Geburt wurde sein Heimatplanet zerstört und man schickte ihn mit 8 anderen Überlenden auf die Erde, was kein Problem ist, da sie die selbe Gestalt und Lebensweise wie die Menschen haben. Einziger Unterschied sind die übernatürliche Kräfte, die jeder einzelne von ihnen aufweisen kann, darum wird auch Jagt auf sie gemacht. Als er aber auf einer Schule seine Traumfrau Sarah kennen lernt, will er nicht mehr weg rennen, sondern sich seinen Feinden stellen, dabei bringt er nicht nur sein Leben, sondern auch das seiner Freundin in Gefahr, denn nachdem die ersten 3 seiner Art getötet wurden ist klar, dass er an der Reihe ist, denn John ist Nummer 4….

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Zum Film:

Ich war mir über den Film nicht ganz sicher, was aber einzig und allein am doch eher mageren Trailer lag, der mich damals nicht überzeugen konnte. Auf Empfehlungen hin, besorgte ich ihn mir am ersten Tag seiner Veröffentlichung und siehe da, die Überraschung war gelung. Das erste Drittel des Films, erinnerte mich stark an einen Teenie-Film, mit der Atmosphäre von “Eragon“ und der Umsetzung von “Jumper“, was auf keinen Fall schlecht ist, doch je länger der Streifen ging, um so düsterer und überzeugender wurde er. Das zweite Drittel klärte mehr auf und zeigte eine total süße Liebesgeschichte zwischen John und Sarah, die mich übrigens mit ihrer Leistung absolut überzeugen konnte. Die Action hält sich bis dahin in Grenzen, doch muss ich zugeben, dass diese auch nicht vermisst wird, denn der Aufbau der Geschichte wird immer fesselnder und spannender, dank tollen Effekten und Stunts. Wer bis dahin über die etwas vorhersehbare Handlung hinweggesehen hat, kann sich nun auf ein Actionspektakel der extra Klasse freuen, denn Michael Bay, füllt die Leere aller Actionfans mit super Effekten und atemberaubenden Tricks und Ideen im letzten Drittel voll aus. Fantasy – Fans kommen voll auf ihre Kosten, denn neben den üblichen übernatürlichen Kräften der Hauptcharakter, bieten sich zwei riesige “Monster“ einen gigantischen Kampf und lassen das Herz von jedem Mitfiebernden höher schlagen. Auch wenn ich das Buch zum Film nicht gelesen habe, kann ich sagen, dass die Darstellung der Geschichte wirklich klasse ist und auf eine Fortsetzung hoffen lässt. Etwas Überraschungsarm fällt dabei die Handlung aus, denn der Verlauf ist für mich ziemlich vorhersehbar und bietet zu wenige Wendungen, um zu 100 % überzeugen zu können. Die FSK Freigabe ist 12, was ich korrekt finde, denn alles was darunter liegt sollte den Film noch nicht sehen, allein schon wegen den Masken der “Bösen“ und der am Ende doch zum Teil harten Action.

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Fazit:

“Ich bin Nummer 4“ konnte mich absolut überzeugen, angefangen beim Bild und der Atmosphäre, bis hin zu atemberaubenden Actioneinlagen und einer zuckersüßen Lovestory. Wer über die vorhersehbare Handlung hinweg sehen kann und keinen reinen Actionfilm erwartet wird hier bestens bedient sein. Alle anderen sollten die Finger weg lassen, denn den Film wegen seiner Mischung aus Romantik, Fantasy und Action schlecht zu reden, hat er auf keinen Fall verdient.

 

75% / 100%


Bilder von Amazon

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