Warrior:

Nicht im Kino aber gleich auf DVD. Schade eigentlich .. weshalb seht ihr hier …

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Zu Story:

Zwei Brüder und jeder kämpft für eine gute Sache. Der Ex-Marine Tommy kehrt zurück nach Hause zu seinem Vater Paddy, doch ist die Familienstimmung alles andere als gut, denn der damalige Trainer, Vater und Säufer hat die Familie gespalten. Tommy möchte nochmals von ihm trainiert werden, doch ohne Gefühle oder Annäherungsversuche, denn er möchte beim großen Mixed-Martial-Arts-Turnier fit sein und das Preisgeld von 5 Millionen Dollar gewinnen. Total runter gekommen und depressiv präsentiert sich Tommy erbarmungslos im Ring, doch weiß er nicht, dass sein Bruder Brendan sich ebenfalls für das Turnier angemeldet hat, denn er brauch das Geld um seiner Familie zu helfen, der schon bald der Entzug des Hauses droht. Es treffen nicht nur zwei schlimme Vergangenheiten aufeinander, sondern auch Kampfsport auf höchsten Niveau.

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Zum Film:

In Deutschen Kinos schaffen Kampfsportfilme so gut wie nie den großen Durchbruch, was auch der Grund für die direkte Übernahme auf DVD war. Schade, denn „Warrior“ ist nicht nur ein optisches Vergnügen, sondern auch ein emotionaler Streifen der im Kino sicher klasse angekommen wäre. Klar stellen muss ich erst Mal, dass ich kein Fan von Box-Filmen bin, denn überzeugen konnten mich nur wenige. „Warrior“ ist nicht nur Einer davon, sondern es ist DER überzeugendste. Der Film spielt mit unseren Gefühlen und schafft es eine emotionale Verbindung mit dem Zuschauer aufzubauen. Der Streifen beginnt mit dem depressiven und zurückgezogenen Tommy, der von seinem Vater trainiert werden möchte. Die Beziehung der beiden soll aber rein sportlich verlaufen, d.h sobald Vater Paddy in private Gespräche versinkt, weißt ihn Tommy durch brutale Aussagen auf die richtige Spur. Auch die Aussichtslose Situation von Brendan wird klasse erzählt, denn er möchte nicht sein Haus verlieren und seiner Familie damit Schaden. Er entschließt sich in Untergrundturniere zu kämpfen um etwas dazu zu verdienen, doch seine Frau ist dagegen. Zusammengefasst, haben wir mit „Warrior“ keinen Klischeehaften Boxerfilm ( Kein Geld, .. Trainieren, .. Ganz groß raus kommen ), sondern ein tollen Handlungsablauf, voll gepackt mit grandiosen Mixed-Martial-Arts Kampfszenen. Die Schauspieler machen einen unglaublich guten Job und die Atmosphäre ist kühl und knallhart. Ein Sportler-Drama bei dem nicht nur ein wenig, sondern der Großteil perfekt ist.

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Fazit:

Ich war fasziniert von „Warrior“, denn der Film zeigt uns nicht nur ständige Trainingseinheiten und Kämpfe, sondern auch eine emotionale Handlung und tolle Schauspieler die ihre Rolle gekonnt spielen. Selbst für Filmliebhaber die keine Sportlerfilme mögen wird der Film eine willkommene Abwechslung sein, denn er ist eine tolle Mischung aus Drama und Action. Ganz großes Kino … Mist den gabs ja nicht mal im Kino 😦

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FSK: 16

90 % / 100 %

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