Shark Night 3D:

„Der weiße Hai“, „Deep Blue Sea“, „Piranha 3D“ oder „Shark Attack“. Ist „Shark Night“ wieder nur ein billiger Versuch den Tierhorror auf das nächste Level zu stellen, oder kann er überzeugen?

Zur Story:

Eigentlich sollte es für Sara und ihre College-Freunde ein ultimatives Sommerwochenende mit viel Alkohol, Flirten und jeder menge Spaß werden. Das Besondere, der Partyort ist das Ferienhaus von Saras Eltern, welches sich auf einer Insel im Süßwassersee von Louisiana befindet. Als ein Freund beim Wake-Boarden ins Wasser fällt und einen Arm verliert ist noch nicht klar, dass es sich dabei nicht um einen Unfall, sondern um einen Haiangriff handelt. Verzweifelt versuchen die Freunde den Verletzten mit einem kleinen Boot ins Krankenhaus zu befördern, doch werden auch Sie von den Haien angegriffen und das Boot zerstört. Gemeinsam kämpfen die Jugendlichen nun nicht nur gegen die Haie, sondern auch gegen die Zeit, denn ihr verletzter Freund leidet …

Zum Film:

Der letzte Unterwasserhorror der mich wirklich überzeugen konnte war „Deep Blue Sea“ der 1999 seine Fans fand und bis heute noch, meiner Meinung nach, einer der besten Hai-Horrorfilme ist.Auch wenn ich „Piranha 3D“ nicht soooo schlecht fand, ist es kein Film den ich mir immer wieder anschauen kann, dafür müsste ich zu viele DVD-Abende mit Alkohol mit meinen Freunden machen. Was aber „Shark Night 3D“ abliefert ist wohl der Reinfall des Jahres. Groß angekündigt und mit hohen Erwartungen bei den Fans, sackt der Film durch unnötige Ereignisse ins Lächerliche. Aber warum nur, der Streifen fängt gar nicht Mal so schlecht an. Erst einmal das Positive: Optisch ist „Shark Night“ ein Augenschmaus, denn Bild und Farben sind ganz klar und bringen den Zuschauer in Sommerstimmung. Auch die Idee der Handlung ist überraschend gut und lässt auf einen tollen Horror hoffen. Leider machen diese beiden Punkte keinen Film aus. Der Streifen beginnt mit viel Humor und einer guten, aufbauenden Atmosphäre. Spannung, kommt leider erst gar nicht auf, denn schon nach 25 Minuten ist klar, wer Gut und wer Böse ist. Damit verliert der Film an Aufmerksamkeit des Zuschauers, die er dringend gebraucht hätte. Ekelmomente gibt es im Film genau einen und zwar den, in dem der Junge seinen Arm verliert. Dass dieser aber Stundenlang, ohne ärztliche Behandlung überlebt und dann sogar noch auf Rachefeldzug geht, spricht für sich und den Film. Nicht nachvollziehbare Handlungen der Charakter, Vorhersehbare „Wendungen“ und Schauspieler die alles andere als gute Leistung zeigen. Größter Fehler ist hier, dass „Shark Night“ krampfhaft versucht „Piranha 3D“ zu sein, dies Optisch zwar schafft, aber von der gesamten Handlung und Darstellung 2 Klassen schlechter ist. Technisch kann der Film nicht mit der Optik mithalten und damit passt das Gesamtbild gar nicht zusammen.

Fazit:

Ich war enttäuscht, musste mich am Ende sogar zwingen den Film zu Ende zu schauen, immerhin wusste ich schon nach 20 Minuten wer Böse und wer Gut ist. Dass das Ende so aus geht wie es aus geht war klar und ohne große Überraschung. Bild und Idee ist zwar gut, doch macht das keinen Film aus. Nichts für mich, da schau ich mir lieber wieder „Deep Blue Sea“ an 😉

Achso, zugeben muss ich, dass die 3 D Effekte im Vergleich zu vielen anderen Filmen recht gut sind!!!!!

FSK: 16

40 % / 100 %

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