Devil Inside:

Ob „Paranormal-Studios“, die damals „Paranormal Activity“ und „Insidous“ heraus brachten, mit „Devil Inside“ an die vergangenen Erfolge anknüpfen kann seht ihr hier….

Zur Story:

Vor 20 Jahren tötete Isabellas Mutter 3 Menschen und gestand die Tat sofort. Nun lebt Maria in der einer psychatrischen Einrichtung in Italien für schwere Straftäter. Als ihre Tochter zu besuch kommt, um heraus zu finden was vor 20 Jahren wirklich passiert ist, merkt sie, dass ihre Mutter alles andere als Geisteskrank ist. Sie sucht sich Hilfe bei  zwei erfahrenen Exorzisten, die ihr eventuell weiter helfen können, doch muss sie diese erst bei einem Exorzismus begleiten, um die Auswirkung und wahrhaftige Bedeutung selbst einmal gesehen zu haben. Als die beiden Exorzisten feststellen, dass Maria an einer multiplen Besessenheit leidet, ist das Leben aller Beteiligten in Gefahr, denn die Dämonen führen schreckliches im Schilde…

Zum Film:

Nach eher ernüchternden Exorzisten-Filmen die in den letzten Jahren heraus gebracht wurden, versucht „Devil Inside“ sein Glück mit der längst umstrittenen Wackelkamera-Führung. Der Film soll wie eine Dokumentation sein, so sehen wir einen Reporter der die Hauptfigur Isabella überall hin begleitet, sie filmt und ihre Handlungen kommentiert. Das ganze ist zu Beginn auch ganz interessant aufgebaut, doch wird dieses „forschen nach Indizien“ auf diese Art mit der Zeit ziemlich langweilig und langatmig. Schade, denn die Exorzismen sind super gefilmt, bringen sowohl Ekel- als auch Schock-Effekte und fesseln, selbst wenn gezeigtes schon irgenwoher bekannt ist. Dass sich das ganze danach wieder zum zähen Dokumentarfilm entwickelt stört gewaltig und zieht den Film in seiner Bewertung leider sehr herunter. Die Effekte sind für eine Low-Budget-Produktion überraschend gut geworden, doch zu selten verwendet worden. Das Ende ist zwar nett ausgedacht, doch einfach zu simpel und schnell, somit bleibt das ganz große Finale aus und der Hunger nach Horror bestehen. Die Schauspieler sind ganz ok, reißen aber weder vom Hocker, noch bleiben sie lange im Gedächtnis.

Fazit:

Da ich ein großer Fan von „Paranormal Activity“ bin und ich die Produktion von „Insidious“ auf keinen Fall schlecht fande, enttäuscht mich „Devil Inside“ im Vergleich zu den vorrig genannten doch enorm. Zwar sind die Exorzismen klasse und schockierend ( auch ohne Schockeffekte ), doch nervt die Dokumentation auf Dauer sehr und nimmt dem Film nicht nur das Tempo sondern auch die Spannung, die dadurch nur mangelnd verfügbar ist. Schade, da wäre einiges mehr drin gewesen, doch wenn man sich die Produktionskosten von 1 Millionen Dollar verinnerlicht und dann sieht, dass 2 Monate nach Veröffentlichung rund 100 Millionen Dollar eingenommen wurde, können wir uns hoffentlich bald wieder auf eine Low-Budget-Produktion freuen die dann eventuell wieder Paranormal Activity-Niveau hat.

45 % / 100 %

FSK: 16

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