The Amazing Spiderman:

Kann der Film seine Vorgänger auch mit neuen Darstellern  toppen?! ..

Zur Story:

Peter Parker  wurde noch während seiner Kindheit von seinen Eltern verlassen. Sein Onkel Ben und seine Tante May nahmen ihn daraufhin bei sich auf. Heute führt er ein Leben als High-School-Außenseiter, versteht sich jedoch gut mit seiner Jugendliebe Gwen Stacy . Als Peter einen mysteriösen Aktenkoffer findet, der offensichtlich einst seinem Vater gehörte, macht er sich auf, herauszufinden, wie und warum seine Eltern damals verschwanden. Die Spur führt ihn direkt zu Oscorp Industries und Dr. Curt Connors,  dem ehemaligen Partner seines Vaters. In der Forschungsanlage nehmen die Dinge, die sowohl Peters als auch Dr. Connors Leben für immer verändern werden, ihren Lauf und Peter muss sein Schicksal akzeptieren, ein Held zu sein…

Zum Film:

Zuschauer die sich an die alten Charakter der Spiderman-Vorgänger festhalten könnten einiges verpassen, denn obwohl  „ The Amazing Spiderman“ mit vielen neuen Darstellern auftritt, kann man sich recht schnell an sie gewöhnen, denn sie haben einen eigenen sehr sympathischen und interessanten Charme, der im Gegensatz zu den „alten“ Spiderman-Filmen mit viel Humor überzeugen kann. Trotzdem bleibt der Streifen im Vergleich, um einiges erwachsener, was besonders an der recht düsteren Atmosphäre liegt (Hat mir sehr gut gefallen). Stören könnte allein die doch ziemlich langen „Looser-Anfangsminuten“ die dann doch etwas in die Länge gezogen wurden. Steigt aber dann endlich das Tempo, nimmt der Film an Fahrt auf und überzeugt durch grandiose Action, tolle Stunts und spektakulären Kulissen. Verzichten kann man auf jeden Fall auf das 3D, denn bis auf die letzten Minuten bietet uns der Film so gut wie gar keinen nennenswerten 3D-Moment und dann bei einem 131 Minuten langem Film eine Brille aufzuhaben ist nicht jedermanns Sache.  Emma Stone und Andrew Garfield passen sehr gut zusammen, beide spielen recht überzeugend und machen Spaß, ich konnte die alten Figuren recht schnell vergessen, was auch daran liegt, dass mich eigentlich nur Teil 1 und 2 damals überzeugen konnten.

Fazit:

Überraschung, Überraschung, denn „The Amazing Spiderman“ zeigt viel Humor aber auch eine gewisse Reife die bei seinen Vorgängern fehlte. Während die alten Teile  doch recht bunt und hell gedreht wurden, legte man hier viel Wert auf Atmosphäre. Der Film kann auch als Einzelner bestehen, ohne ständig verglichen zu werden und das ist etwas, was für sich spricht. Tolle Action, gute Schauspieler, aber für den ein oder anderen vielleicht etwas zu lange Anfangsminuten. Cool!!

FSK 12

75 % / 100 %

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