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Step up 4 – Miami Heat:

Obwohl ich großer „Step Up-Fan“ bin, besuchte ich 2012 nicht das Kino, um den 4. Teil der Reihe sehen zu können. Geduldig musste ich nun auf den Verleih warten …

Zur Story:

Als Emily nach Miami kommt, hat sie nur einen Traum: Sie will professionelle Tänzerin werden. Schon bald verliebt sie sich Hals über Kopf in Sean. Auch für ihn gibt es nichts Wichtigeres im Leben als zu tanzen. Sean ist Anführer einer Tanzgruppe, die unter dem Namen ‚The Mob‘ atemberaubende und aufwändige Flashmobs veranstaltet. Als ein reicher Geschäftsmann droht, das historische Viertel, aus dem ‚The Mob‘ kommt, einer Luxussanierung zu unterziehen und damit tausende von Anwohnern zu vertreiben, verwandeln Sean, Emily und ‚The Mob‘ ihre Performance-Kunst in handfesten Protest…

Zum Film:

Es war die Zeit, in der die Tanzfilme einen wahren Aufschwung erlebten. Unzählige Streifen dieser Art wurden gedreht, die Einen mehr und die Anderen weniger erfolgreich. „Step Up 1“ gehört heute noch zu den Besten und erfolgreichsten! Die Reihe schaffte aber etwas, was sonst kaum gelingt, denn er bot seinen Fans nicht ständig die selbe Story, die nur mit anderen Schauspielern gedreht wurde, sondern brachte eigene neue Ideen mit ein. Nach dem überraschend guten 3. Teil war ich gespannt, denn ich konnte mir nur schwer eine Steigerung vorstellen. Mit „Step Up 4 – Miami Heat“ schafften es die Macher aber nochmals einen drauf zu setzen! Zwar ist die Story ziemlich simpel und irgendwie auch vorhersehbar, doch konnte dieser Teil auf ganz neue Art überzeugen. Wir sehen dieses Mal keinen typischen Battle mit einer anderen Crew und auch die gern benutzen „Lieblingscharakter“ bleiben aus, denn die Tänze sollen als Kollektiv überzeugen und nicht durch Alleinunterhalter fesseln. Die Schauspieler sind toll gewählt und grandiose Tänzer, doch was den Film so speziell macht ist die Darstellung von Tanz: Es wird versucht den Tanz nicht nur als Mittel zur Unterhaltung zu nutzen, sondern dem Zuschauer als aussagekräftige Kunst zu verdeutlichen. Es werden verschiedenste Situation aus dem Alltag genutzt und mit dem Tanz verbunden, dies bietet nicht nur einen optischen Augenschmaus, sondern auch fesselnde Unterhaltung. Der tolle Soundtrack der meistens eine Mischung aus Klassik und „Hip Hop“ ist, trägt einen großen Teil zum Gänsehaut-Effekt bei. Zudem macht die Miami-Kulisse besonders in HD einfach unheimlich viel Spaß.

Fazit:

Zwar ist die Story etwas vorhersehbar, doch die Darstellung des Tanzes als wahre Kunst, indem man alltägliche Situationen nutzt und sie mit Tanz, ausdrucksstark und optisch grandios inszeniert ist bisher noch nie so da gewesen. Da es in „Step Up 4“ auch keinen „besten Tänzer“ gibt, sondern man mehr Wert auf die kollektive Stärke gelegt hat, ist dieser Tanzfilm etwas besonderes und bekommt meine wärmste Empfehlenswert.

FSK: 6

80 % / 100 %

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