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Flight:

Kinobesuche meinerseits sind eher selten, nur wenn mich ein Film wirklich reizt, schafft er es mich ins Kino zu locken. Der Trailer und die Werbung zu „Flight“ konnten mich überzeugen, ob es der Streifen aber genauso konnte seht ihr hier …

Zur Story:

Es grenzt an ein Wunder: Mit einem waghalsigen Manöver rettet der Pilot Whip Whitaker, beim Absturz seines Flugzeugs die Leben fast aller Menschen an Bord. Whip wird als Held gefeiert, doch bei der folgenden Untersuchung stellt sich immer mehr die Frage, wie es zu dem Absturz kommen konnte. Plötzlich findest er sich im Fadenkreuz der Ermittler wieder…

Zum Film:

Denzel Washington ist und bleibt einer der besten Schauspieler unserer Zeit. Auch in „Flight“ ist er es, der den Film trägt, denn seine Leistung ist absolut überzeugend. Dies ist aber keine Selbstverständlichkeit, denn der Film ist nicht wie in TV-Clips gezeigt, ein temporeicher Action-Thriller, sondern eher ein ruhige Drama. Der Film beginnt sehr unterhaltsam was besonders am 15 Minütigen  Actionfeuerwerk liegt welches toll inszeniert wurde. Dem Zuschauer bleibt teilweise der Atem weg, denn optisch machen die Effekte einiges her. Nach ca. 40 Minuten entwickelt sich aus dem temporeichem „Flight“, aber eine juristischen Schlacht, denn Whip muss sich nach zahlreichen Ermittlungen dem Vorwurf stellen, Alkohol und Drogen genommen zu haben. Je länger der Film geht, desto emotionaler wird er, dies liegt aber nicht an der, für mich, etwas flau erzählten Story, sondern an Denzel Washington, der durch seine Mimik und seine Inszenierung dem Zuschauer die Dramatik sehr nahe bringt. Dass der Film etwas anspruchsvoller ist und sicher nicht Jedem gefallen wird, ist also spätestens nach der ersten Stunde klar. Der Streifen ist ab 12 Jahren Freigegeben und dies, meiner Meinung nach auch zurecht, denn Gezeigtes wird das jüngere Publikum nicht vom Hocker reißen.

Fazit:

„Flight“ ist klasse gespielt, sehr unterhaltsam und bietet effektvolle Einlagen. Denzel Washington, hat sich mit der Rolle als Whip, die Oscar-Nominierung absolut verdient. Leider bietet der Streifen aber zu wenige Überraschungen und auch die Erzählung wirkt bei 136 Minuten Laufzeit manchmal etwas zu zäh. Am Ende bleibt aber ein sehr unterhaltsames Drama mit einem tollen Hauptdarsteller und optisch hinreißenden Anfangsminuten.

FSK 12

70 % / 100 %

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