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Survival of the Dead:

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Er ist zwar etwas älter, aber ich möchte ihn für alle Interessierten einmal aufgreifen und meinen Senf dazu geben. „Survival of the Dead“

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Zur Story:

In der Hölle ist kein Platz mehr und die Toten kommen auf die Erde zurück. Die wenigen Überlebenden versuchen, sich aus den Klauen Millionen hungriger Zombies zu retten. Einer davon ist der abgeklärte Sergeant Crocket mit seiner desillusionierten Einheit. Durch Zufall erfahren sie von einer Insel vor der Küste Nordamerikas, einem angeblich sicheren Zufluchtsort. Dort angekommen stellen sie fest, dass nicht die Untoten die größte Gefahr darstellen

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Zum Film:

Von Georg A. Romero, ist man in Sachen Zombie-Filme, viel gutes gewohnt und auch wenn „Survival of the Dead“ nie große Aufmerksamkeit versprühte, war er der Grund, warum ich mir den Film ausleihen wollte. Wirklich bereut habe ich es nicht, denn nun weiß ich, dass auch ein Zombie-Meister wie Romero an seine Grenzen stoßen kann. Der Film schafft es leider weder Spannung noch Atmosphäre aufzubauen, was auch daran liegt, dass man bei einigen Dialogen nie so richtig weiß, ob sie witzig oder ernst gemeint waren. Handlungen der Zombies wirken oftmals unecht und schlecht inszeniert, was dem ganzen natürlich überhaupt nicht gut tut. Z.B. schleicht sich ein lebender Toter an und statt den Gegenüber von hinten zu beißen, zieht er ihm erst den Hut vom Kopf. Passiert so etwas 1 oder 2 Mal in einem Film, kann man es verschmerzen, doch fallen dem Zuschauer immer wieder solche unlogischen und dummen Dinge auf, fragt man sich, ob Dies eventuell genau so geplant und gewollt war?! Splatter-Einlagen sind meiner Meinung nach, für einen Zombie-Film, zu wenig vorhanden bzw. zu einfallslos inszeniert worden. Gefilmt wurde das Ganze recht nett, denn „Survival of the Dead“ wirkt nicht wie eine Low-Budget.Produktion (auch wenn die Schauspieler dies vermuten lassen), sondern eher wie ein Film mit einem billigen Drehbuch. Eigentlich fand ich die Grundidee gar nicht mal so schlecht, denn auf einer Insel sich Schutz suchen zu wollen, ist sicherlich eine Option, die wir uns Zuschauer in einigen anderen Filmen dieser Art, oft selbst ausgemalt haben. Hier merkt man leider, dass dieses Genre einfach einen unheimlich wichtigen Punkt erfüllen muss, um zu überzeugen: Die Atmosphäre!

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Fazit:

„Survival of the Dead“ war für einen Abend ganz nett, bietet aber weder Spannung noch neue Ideen die den Zuschauer ansprechen könnten. Atmosphäre und Drehbuch sind meines Erachten nach nicht dem alten Romero würdig. Die soliden Effekte und Splatter-Einlagen können da leider auch nicht viel ändern. Ich war sehr enttäuscht, da hilft auch die Uncut-Version nichts!

FSK:18

30 % / 100 %

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