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Oblivion:

Tom Cruise in einem Science Fiction, der das Genre wohl wieder richtig interessant macht und verloren Liebhaber solcher Filme für sich zurück gewinnen kann…

 

Zur Story:

Nach einer Apokalypse hat die Menschheit den Planeten Erde verlassen und lebt schon seit Jahrzehnten hoch über den Wolken. Der hoch spezialisierte Techniker Jack Harper ist einer der wenigen Menschen, die noch auf der fast verwüsteten Erde stationiert sind. Es ist ein gefährlicher Ort. Nach jahrelangen Kämpfen mit furchterregenden alienartigen Lebewesen um lebenswichtige Ressourcen hat Jack seine Aufgabe nun erfüllt. Doch da entdeckt er auf einem Patrouillenflug in einem abgestürzten Raumschiff eine Überlebende. Dieser Vorfall löst eine Kettenreaktion höchst mysteriöser Ereignisse aus. Gibt es vielleicht noch weitere Lebewesen, die ihm bislang verborgen blieben?

Zum Film:

Vorweg: Der Streifen hat nichts mit dem Video-Spiel zu tun!

Ich bin kein all zu großer Fan von Science Fiction, denn bis heute gibt es nur sehr wenige Filme dieser Art die mich überzeugen konnten. Für mich wichtig in diesem Genre: Der Streifen muss technisch überzeugen, darf aber in Sachen High-Tech der Zukunft nicht übertreiben. Tom Cruise, spielt mal wieder ausgezeichnet und ist eine Bereicherung für „Oblivion“. Die Story wird von Beginn an sehr interessant und spannend erzählt, es entsteht zu keiner Zeit Langeweile, was besonders daran liegt, dass die Hauptfiguren ständig in irgendwelche Situationen geraten, in denen entweder Action oder Spannung geboten werden. Andrea Riseborough und Olga Kurylenko stehen ihrem Schauspielkollegen Tom Cruise, in nichts nach, denn auch sie wissen, wie man mit nur wenigen Personen einen Film über 120 Minuten tragen kann. Reichlich unterstützt werden sie von spektakulären Effekten, einer tollen Atmosphäre und atemberaubenden, zerstörten Landschaften unseres Heimatplaneten. Im Laufe des Films ahnt man immer wieder weitere Vorgehensweisen, doch werden diese dann teilweise so überraschend gut und doch wieder anders als gedacht dargestellt, dass man gefesselt in seinem Stuhl sitzt und hofft, dass der Streifen noch nicht vorbei ist. Wenn ich ehrlich bin, musste ich mir den Film noch ein zweites Mal ansehen, um wirklich alles nachvollziehen zu können, denn „Oblivion“ wirkt gegen Ende dann doch etwas verwirrend und der Zuschauer könnte meinen, dass das Drehbuch sich verrannt hat, doch dem ist nicht so, denn verfolgt man den Film ein weiteres Mal, wird gerade in Dialogen einiges klarer, da man sie anders auffasst. Ein etwas Action-reicheres Finale hat mir am Ende noch gefehlt, doch tröstet mich die Tatsache, dass die 120 Minuten überwiegend damit vollgepackt sind.

Fazit:

„Oblivion“ ist nach der Alien-Reihe, endlich wieder ein Science Fiction, den ich mir gerne öfters ansehe. Er ist spannend, bietet einige Überraschungen und Wendungen und weiß durch Optik, Schauspieler und Action zu überzeugen. Die Effekte sind atemberaubend und wirken in Verbindung mit der zerstörten Erdlandschaft um einiges intensiver. Mein bisheriges Highlight 2013!!

FSK: 12

90 % / 100 %

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