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Safe Haven:

Als großer Nicolas Sparks-Fan, habe ich mich unheimlich auf diesen Film gefreut. Eines muss ich aber zugeben, gelesen habe ich das Buch erst nach dem veröffentlichtem Trailer. Diese Vorgehensweise habe ich mir angewöhnt, da ich mir damit einen ersten Einblick verschaffen kann und ich meine Fantasie dem Gezeigtem anpassen kann. Damit ist die Chance bei der Verfilmung enttäuscht zu werden um einiges geringer. Wie es bei „Safe Haven“ war seht ihr hier ..

Zur Story:

Die kleine, idyllisch gelegene Gemeinde Southport in North Carolina hat mysteriösen Zuwachs bekommen. Katie Feldman hat sich in einem abgelegenen Häuschen niedergelassen und scheint jeden näheren Kontakt zu vermeiden. Niemand kennt sie, niemand weiß von ihrer Herkunft und von dem Geheimnis, das sie mit sich herumträgt. Doch zwei Menschen am Ort kämpfen um ihre Nähe: Der freundliche junge Witwer Alex, der als alleinerziehender Vater für seine zwei kleinen Kinder sorgt, und Jo, Katies schlagfertige Nachbarin. Zunächst widerwillig, findet Katie zunehmend Gefallen an den gemeinsamen Gesprächen und Unternehmungen. Schon bald hegt sie leidenschaftliche Gefühle für Alex und genießt die Nähe zu ihm. Alles wäre schön, wenn da nicht noch die Geister ihrer Vergangenheit wären…

Zum Film:

Vorweg: Ich werde nicht all zu viel über die Story sagen, da ich nicht Spoilern möchte!

Was ich an Nicolas Sparks so liebe ist, dass er in jedem seiner romantischen Bücher Wendungen und Überraschungen so schildert, dass sie dem Leser sehr nahe gehen. Dies hat bisher kaum ein Film oder Buch geschafft, doch er bestätigt dieses Talent immer und immer wieder. Da ich mich unheimlich gerne in Filme und Bücher hineinversetze und ich offen für jedes Genre bin, ist es selbst für mich als Mann überhaupt kein Problem, gezeigtes emotional an mich heran zu lassen. Eines sei gesagt: „Safe Haven“ hat im Vergleich zum Buch, einige Änderungen vorgenommen, aber eher weniger an den Figuren, sondern mehr am Handlungsablauf. Dieser wirkt zu Beginn, für meinen Geschmack, etwas zu hastig, denn man kauft Katie in der ersten Hälfte des Films ihre ernste Lage nicht ganz ab, da alles etwas zu sonnig und offen dargestellt wird. Die geheimnisvollen und ernsten Momente bekommt der Zuschauer erst im weiteren Verlauf des Films geboten, dann aber mit hervorragender Atmosphäre. Optisch kann „Safe Haven“ besonders auftrumpfen. Die schöne Kulisee des kleinen Städtchen Southport, welches direkt am Wasser liegt, wird immer wieder mit starken Farben und wunderschönen Ideen herausgehoben. Von Landschaften bis hin zum Feuerwerkt bei Nacht, einfach klasse, da hat sich die Blu-Ray gelohnt! Die Chemie der beiden Hauptdarsteller Julianne Hough und Josh Duhamel, ist hervorragend, beide zeigen eine tolle Leistung und überzeugend auf ganzer Linie. Die Stärke des Films liegt aber besonders an der tollen Mischung aus Romanze und Thriller-Einlagen, die über die gesamte Laufzeit klasse verteilt wurde. Klar überwiegt der Kitsch, doch war dies stets gewollt. Neu wird das Genre mit diesem Streifen sicher nicht erfunden, doch bietet „Safe Haven“ eine nette und unterhaltsame Abwechslung zu den üblichen Romanzen die es zu Haufen gibt und mir langsam aus dem Hals raus hängen. Die FSK 12 ist wegen dem Handlungsablauf, der sich immer weiter zuspitzt, absolut gerechtfertigt.

Fazit:

Mir war wichtig den Film als eigenständige Geschichte zu sehen, ohne Bezug auf das Buch zu nehmen. „Safe Haven“ bietet neben der tollen Optik auch klasse Leistungen der Schauspieler und nette Wendungen die für einen schnulzigen und wirklich unterhaltsamen Abend sorgen. Der schöne Soundtrack unterstreicht das Ganze. Zu Beginn fiel es mir etwas schwer, vom Buch loszulassen, als mir dies aber gelang, wurde ich klasse unterhalten. Die 111 Minuten vergingen wie im Flug. Meine wärmste Empfehlung, denn selbst Männer die eher aus Liebe zu ihrer Frau sich diesen Film anschauen, kommen dank der Thriller-Momente auf ihre Kosten 🙂

FSK:12

70 % / 100 %

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