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Evil Dead:

Als Film-Kenner und Liebhaber freute ich mich unheimlich auf das Remake des Klassikers aus den 80 er Jahren. „Evil Dead“ wird als „brutalster Film der Filmgeschichte“ gehandelt, ob ich dem zustimme seht ihr hier…

 

Zur Story:

Mia und ihr Bruder David freuen sich auf ein paar freie Tage, die sie mit ihren Freunden Olivia, Eric und Natalie in einer entlegenen Waldhütte verbringen wollen. Doch dann entdecken die Fünf ‚Das Buch des Todes‘ und wecken damit düstere Dämonen. Ein Kampf ums Überleben beginnt gegen Mächte, die weit über die Vorstellungen der Menschen hinaus gehen..

Zum Film:

Da der Trailer bereits über ein Jahr vor der Veröffentlichung des Films das Internet schockierte, gab es eine gewisse Anspannung bei den Fans des Kultklassikers, denn die Erwartungen waren hoch und die Geduld war kaum unter Kontrolle zu bringen. Um eines klarzustellen: Der momentan heftigste Cut geht genau 1:31:18 ( 91 Minuten und 18 Sekunden PAL ). Rein Optisch macht der Film einiges her, die düstere und beklemmende Atmosphäre ist wegen der klasse gewählten Kulisse außerordentlich stark und sorgt von Beginn an für leichtes Gänsehaut-Feeling. Positiv hervorheben möchte ich auch, dass das Remake sehr viel Respekt an das Original zollt indem es nicht das gesamte Drehbuch umschreibt, sondern vieles übernimmt, dabei aber eigene Ideen einfließen lässt, die nicht nur durch die klasse Technik zu schockieren wissen. Die Splatter-Einlagen sind sehr brutal, stark inszeniert und sorgen sowohl für Ekel als auch für Unterhaltung. Leute mit schwachem Magen sollten sich also zwei Mal überlegen, ob sie sich den Film anschauen wollen. Ob „Evil Dead“ nun wirklich der brutalste Film ist, den ich bisher gesehen habe? Es kommt immer darauf an, wie man „brutal“, „schockierend“ und „Horror“ definiert. In Sachen Splatter, ist er sicherlich einer der heftigsten, Horroreinlagen im Sinne von „Zusammenzucken“ konnte ich aber nicht wirklich erkennen, ich denke da sollte sich jeder sein eigenes Bild machen ( Anmerkung:  „Evil Dead“ ist kein Geisterfilm wie „The Ring“, erwartet also diese Art von Grußel nicht!!). Etwas schwach fand ich die Darstellung der einzelnen Charaktere. Die Schauspieler zeigen zwar tolle Leistungen, doch schafft es keine der Figuren eine richtige Beziehung zum Zuschauer aufzubauen. Ihr Tod wird einfach so hingenommen, dabei bleibt jegliches Mitgefühl beim Zuschauer aus.

Fazit:

Der Film tut, was er tun soll! Er unterhält durch brutale Splatter-Einlagen, eklige Szenen und einer bedrückenden Atmosphäre. Nichts für Leute mit schwachem Magen! Bei der Inszenierung wurde nicht so viel Wert auf CGI-Effekte gelegt, was ich sehr angenehm finde, denn dies verleiht dem Remake einen gewissen Scharm, dabei zollt er dem Original von 1981 viel Respekt, denn trotz einiger neuen Ideen, bleibt er dem Klassiker in vielem treu. Einzig und allein die etwas oberflächlich dargestellten Figuren sind mir negativ aufgefallen, sie schaffen es trotz guter Schauspieler nie einen richtigen Bezug zum Zuschauer aufzubauen. Ich liebe das Remake, weil ich wusste auf was ich mich einlasse, wer aber nach Logik sucht oder eine 1 zu 1 Original-Umsetzung erwartet sollte die Finger davon lassen. Empfehlung meiner geteilten Zunge 😉

SPIO/JK – Fassung

85 % / 100 %

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DER TRAILER IST AB 18 und NICHTS FÜR SCHWACHE NERVEN!!!

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