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Paranorman:

Dass ich ein Animations-Fan bin ist längst bekannt, auch wenn ich natürlich die Filme mit richtigen Schauspielern vorziehe. „Paranorman“ hat mich aber überraschender Weise so überzeugt, dass ich ihn als Geheimtipp für Halloween empfehlen möchte, weshalb, seht ihr hier ..

Zur Story:

Norman ist nicht nur ein von seinem Umfeld missverstandener Außenseiter, sondern hat auch eine Gabe, die ihn von allen anderen Kindern unterscheidet, denn der Junge kann mit den Toten sprechen! Seine ungewöhnlichen Fähigkeiten erweisen sich als ausgesprochen nützlich, als Normans Heimatstädtchen eines Tages von Zombies belagert wird. Beim Versuch, sein Zuhause und seine Familie von einem Jahrhunderte alten Fluch zu befreien, bekommt der junge Geisterflüsterer es allerdings nicht nur mit Zombies, sondern auch mit Gespenstern, Hexen und nicht zuletzt nervtötenden Erwachsenen zu tun. Bald scheint sein paranormales Können an übernatürliche Grenzen zu stoßen.

Zum Film:

Ich habe „Paranorman“ vor einem guten halben Jahr gesehen, kurz darauf wollte ich ihn mir sofort nochmals anschauen. Ich machte mir Gedanken, warum mich der Streifen so faszinierte und kam auf folgendes Ergebnis: Er bietet neben einer herausragenden Atmosphäre die, obwohl es im Film nicht um Halloween geht, für Wohlfühl-Horrorfeeling sorgt und eine Story die stark an bekannte Horror-Games bzw. Filme erinnert. Die Animation ist etwas gewöhnungsbedürftig, denn „Stop Motion“ wurde bisher nur sehr selten für Filme genutzt. „Stop Motion“ bedeutet, dass mehrere Bilder von unbewegten Motiven gemacht werden, z.B. Knetfiguren. Diese werden dann zu einem Film geschnitten. Man gewöhnt sich aber bereits nach wenigen Minuten an diese Art von Animation.„ParaNorman“ bietet einige nette Gags und weiß durchgehend zu unterhalten, auch wenn die großen Brüller ausbleiben. Seine Stärke liegt ganz klar bei der Atmosphäre die einfach klasse zu Halloween passt. Die FSK 12 ist wirklich angebracht, denn die Zombies werden teilweise doch ziemlich heftig dargestellt und sollten dem jüngeren Publikum nicht unbedingt gezeigt werden. Optisch überzeugt das Streifen auf ganzer Linie, habe mir den Film sogar auf 3D zugelegt, was bei mir wirklich eine Ausnahme ist, denn eigentlich halte ich nicht besonders viel von dieser Technik. Was ich schade fand ist, dass der Streife nach ca. 45 Minuten eine kleine Wendung einbringt, die mich ein wenig aus der Bahn warf, doch hat das spektakuläre Ende nochmal die Kurve bekommen und ein wirklich sehenswerten Animations-Horrorfilm geschaffen.

Fazit:

Auch für Filmliebhaber die vielleicht nicht unbedingt auf Animationsfilme stehen, ist „ParaNorman“ eine wirklich gelungene Abwechslung zu den üblichen Horrorfilmen, denn er sorgt für eine Atmosphäre, wie sie sich viele Streifen aus dem Horrorgenre vorstellen, es aber nicht schaffen sie so zu inszenieren. Einige nette Gags, eine schöne Handlung mit ein paar Wendungen die nicht immer überzeugen aber dank des tollen Finale für durchgehende Unterhaltung sorgen. Die FSK 12 ist absolut gerechtfertigt, denn die Zombies und die Hexe werden teilweise doch sehr düster dargestellt. Neben eher ernsten Horrorfilmen ist dieser hier eine wirklich nette Abwechslung, meine wärmste Empfehlung!!

FSK: 12

75 % / 100 %

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