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World War Z:

Der etwas andere Zombiefilm der Meinungen der Zuschauer spaltete. Ich ließ mich von einigen negativen Ansichten nicht blenden, da ich schnell merkte, dass deren Argumente einfach zu oberflächlich waren. Ich bin froh, dass ich diesen Weg wählte, weshalb sehr ihr hier..

Zur Story:

Eine tödliche Pandemie breitet sich über Kontinente hinweg aus. Das Ausmaß der weltweiten Katastrophe mit unzähligen Toten und Infizierten ist kaum fassbar. Keine Regierung kann dem alltäglichen Chaos und Sterben noch etwas entgegensetzen. Eine Welt, wie wir sie kannten, gibt es nicht mehr und die gesamte Zivilisation steht am Rande des Untergangs: Es herrscht ein globaler Krieg – es herrscht der ‚World War Z‘. Gerry Lane, ist Mitarbeiter der UN und wird eingespannt die Welt mit einem Forscherteam zu bereisen, um dem Ursprung des Virus herauszufinden. Nur so, kann ein Gegenmittel entwickelt werden, doch egal wohin er mit seinem Team kommt, es herrscht Chaos.

Zum Film:

Warum ich mir für 22 Euro die teure Müller Steelbook- Edition (Blu-Ray) gekauft habe lässt sich einfach beantworten, davor möchte ich aber den Grund für die teilweise schlechten Kritiken aufzeigen. Wir Menschen können nicht zufrieden gestellt werden, dies fängt schon beim Wetter an. Im Sommer meckern wir es sei zu heiß und in Winter zu kalt. „World War Z“ spiegelt genau dieses Problem wieder. Zombie-Fans wollen nicht ständig den selben Kram geboten bekommen, sie wollen neue Ideen und neue Handlungen, bekommen sie diese aber geboten, stört es sie, dass der Film nichts mit den üblichen Zombiefilmen zu tun hat. Ich habe in all den Jahren gelernt, mich nicht beeinflussen zu lassen und mir meine eigene Meinung zu bilden, bevor ich Filme oder Aussagen kritisiere. Ich war extra NICHT im Kino, da ich auf die 7 Minuten längere Action Version auf Blu-Ray warten wollte. Es hat sich echt gelohnt: Schon nach 5 Minuten beginnt der Streifen mit unheimlich viel Tempo, es gibt also keine langatmige Familien-Vorgeschichte sondern spannende und optisch sehr ansprechende Action. Allein die Zombie-Wellen sind ein Highlight! Wer hier auf Splatter-Einlagen a la „The Walking Dead“ hofft, wird schnell enttäuscht werden, was nicht heißt, dass der Film deshalb schlecht ist. So ein Zombie-Kino gab es noch nicht und hat meiner Meinung nach auch gefehlt, da die Auswirkung des Virus auf der gesamten Erde und nicht nur in einer Stadt gezeigt wird! Auch wenn „World War Z“ ein etwas langsameres und gewöhnungsbedürftiges Ende bietet, funktioniert er als Gesamtpaket hervorragend. Dies liegt auch am Hauptdarsteller Brad Pitt, der rein optisch klasse zur Rolle des „Forschers“ passt. Seine Leistung ist durchgehend solide, wenn auch nicht außergewöhnlich, doch bereichert sein Können den Film in einigen Momenten enorm! Schade fand ich nur die blasse Darstellung der Nebencharaktere, die es zu keiner Zeit des Streifens schaffen, eine Beziehung zum Zuschauer aufzubauen, was aber eher am Drehbuch als an den Schauspielern liegt.

Fazit:

Ich mag den Film sehr, da er Abwechslung bietet und sehr temporeich ist. Wer auf einen üblichen Zombie-Streifen hofft wird bitter enttäuscht werden, da sich die Handlung mehr ums Überleben und Nachforschen des Virus dreht als ums Töten und Fressen. Mit Blut wurde etwas gespart, dafür sind die wenigen Szenen dann doch recht amüsant. Nach hohem Tempo in den ersten 80 Minuten schält der Film einen Gang runter und sorgt mit einer netten Wendung für das etwas andere Zombiefilm-Ende. Allein die etwas blassen Nebencharaktere haben mich gestört, die alle samt ersetzbar wirken.

Kaufempfehlung!

Bitte nur den Extended-Action Cut anschauen!!!
FSK:16

75 % / 100%

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