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Zwei Weihnachtsmänner:

Einer der wenigen deutschen Filme die sich lohnen anzuschauen und darüber zu sprechen. Warum, seht ihr hier ..

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Zur Story:

Sie sind wie Feuer und Eis: Den witzigen, aber erfolglosen ‚Poolnudelvertreter‘ Hillmar Kess, und den ehrgeizigen Wirtschaftsanwalt Tilmann Dilling, verbindet eigentlich gar nichts, außer der Wunsch, rechtzeitig zu Weihnachten von ihren Dienstreisen zu Hause zu sein. Auf Tilmann wartet seine Familie mit dem Mittagessen, auf Hilmar seine Freundin, die Krankenschwester Ilka. Doch das Schicksal hat anderes mit ihnen vor. Ihre zufällige Zusammenkunft am Wiener Flughafen ist der Beginn eines Abenteuers, das sich schon bald zu einer winterlichen Odyssee quer durch Osteuropa entwickelt, die jede bisher bekannte Form von Weihnachtswahnsinn übertrifft…

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Zum Film:

Ehrlich gesagt bin ich kein Fan von Christoph Maria Herbst, da er mir einfach unheimlich unsympathisch ist und ich ihn als Schauspieler nicht all zu überzeugend finde. Um zu überraschter war ich, als ich sah, wie er sich in „Zwei Weihnachtsmänner“ präsentiert. Dies liegt ganz besonders daran, dass die Chemie zwischen ihm und Bastian Pastewka, hervorragend funktioniert! Ich mag 95 % aller deutschen Filme nicht, da sie unheimlich vorhersehbar sind und auch kaum eigene Ideen haben. Dass ausgerechnet ein Weihnachtsfilm zu den 5 % der überzeugenden Filme gehört, hat mich selbst ein wenig verwundert. Mit 220 Minuten wirkt der Streifen auf den ersten Blick ziemlich abschreckend, doch wird man schnell eines besseren belehrt. Natürlich kann der Film nicht durchgehende Lacher bieten, dafür geht er einfach zu lang, doch sind die Gags klasse verteilt und besonders der Charme den Pastewka´s Charakter versprüht, ist einfach super. Schade finde ich auch, dass durch die vielen wechselnden Kulissen, nie so richtiges Weihnachtsflair aufkommt, dafür fehlen einfach die schönen Beleuchtungen und die ruhigen, „romantische“ Momente. Trotzdem zeigt der Streifen immer wieder solcher Ansätze und kann deshalb als Gesamtpaket überzeugen. Oft gewinnt der Film an Fahrt, ehe er wieder ein etwas ruhigeres Tempo anschlägt. Eigentlich würde mich dies ziemlich stören, doch bei dieser Umsetzung des Drehbuchs, kann man wirklich von einer überzeugenden Arbeit sprechen.

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Fazit:

„Zwei Weihnachtsmänner“ hat viele lustige Momente, immer wieder nette Wendungen und zwei tolle Hauptdarsteller die super harmonieren, hier profitieren beide voneinander. Mit 220 Minuten ist der Streifen für einige vielleicht ein wenig zu lang, doch hält man durch, bekommt man einen sehr gelungenen deutschen Weihnachtsfilm geboten. Einzig und allein die etwas zu kurz gekommene Weihnachtsatmosphäre hat mich ein wenig gestört, doch kann man da auch gut mal drüber hinweg sehen 😉

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FSK:6

75 % / 100 %

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Da ich keinen Trailer gefunden habe gibts einen Mini-Ausschnitt aus dem Film 😛

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