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Das ist das Ende:

Unheimlich viele Stars, die sich selbst spielen und dabei keine Rücksicht auf ihre Selbstdarstellung nehmen. Selbstironie ist doch meistens die Beste, oder nicht?! …

Zur Story:

Die Komödie ‚Das ist das Ende‘ erzählt die Geschichte von sechs Freunden, die sich gefangen in einem Haus wiederfinden, nachdem eine Reihe mysteriöser Vorfälle Los Angeles katastrophal verwüstet hat. Während sich die Menschen draußen allmählich wieder berappeln, wird die Freundschaft der sechs Eingeschlossenen angesichts schwindender Vorräte und des einsetzenden Lagerkollers auf eine harte Probe gestellt. Dann aber müssen sie das das Haus verlassen und sich ihrem Schicksal und der wahren Bedeutung von Freundschaft und Wiedergutmachung stellen…

Zum Film:

Ich habe mir voller Freude die große „Das ist das Ende-Box“ zugelegt. Als kleines extra gibt es einen sprechenden Flaschenöffner. Diesen versteht man leider überhaupt nicht, trotzdem ist das kleine Spielzeug witzig und die Box macht sich klasse in meinem Schrank. Der Film selbst versucht mit vielen, bekannten und angesagten Stars, die sich selbst im wahren leben spielen, sich dabei aber total verrückt verhalten, zu punkten, Drogen, Alkohol und Sex spielen im Leben der Reichen eine große Rolle und werden hier hemmungslos und ohne Rücksicht zur Schau gestellt. Die Story entwickelt sich mit zunehmender Dauer, womit nicht nur die Spannung sondern auch der Humor wächst. Zu Beginn wirkt das ganze etwas zäh, der Zuschauer bekommt zwar immer wieder ganz ulkige Dialoge geboten und auch die Apokalypse beginnt schon nach wenigen Minuten, doch bleiben die ganz großen Lacher fürs erste aus. Egal ob Jonah Hill, James Franco oder Seth Rogan, die Schauspieler und besonders die Gruppe harmonieren klasse und inszenieren hervorragend, das schwierige Zusammenleben unterschiedlichster Charaktere, natürlich auf lustige Art und mit oft recht schmutzigem Humor. Ungewöhnlich finde ich, dass mit zunehmender Dauer der Film immer besser wird. Normalerweise ist dies bei Komödien genau anders herum. Zudem entwickelt sich aus der Dialog-reichen, schmutzigen Komödie der ersten Hälfte ein mit Special-Effects geladener Splatter/Gore Streifen, der mit witzigen Wortspielen und kleinen Wendungen viel Spaß macht und klasse unterhält. Als Folge fingen auch meine Lachmuskeln an weh zu tun. Die FSK 16 ist absolut gerechtfertigt, da wir einige Splatter-Einlagen und auch bitter schwarzen Humor geboten bekommen.

Fazit:

„Das ist das Ende“ wirkt zu Beginn etwas zäh und ich war ehrlich gesagt etwas enttäuscht, doch sorgt der Streifen mit zunehmender Dauer für Tränen in den Augen und weiß Dank toller Schauspieler, die sich selbst zu 100 % auf die Schippe nehmen, zu überzeugen und zu unterhalten. Mit guten Special-Effects, ein paar Wendungen und absolut hirnloser Dialoge, sorgt der Film für einen wirklich witzigen Abend mit Freunden oder auch allein, auch wenn man sich ein wenig durch die zähen Anfangsminuten durch quälen muss. Bitte nehmt „Das ist das Ende“ nicht ernst, die Schauspieler tun dies auch nicht 😉

FSK: 16

70 % / 100 %

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Bilder von Videobuster

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